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Relaunch ohne
Umsatzeinbruch.

Die meisten Shop-Relaunches kosten erst einmal Umsatz, weil Weiterleitungen fehlen, Inhalte gekürzt werden oder die neue Seite langsamer ist. Ich begleite den Umbau so, dass am Tag nach dem Livegang niemand nervös werden muss.

Relaunch besprechen
13+ Jahre
E-Commerce-Erfahrung
140+ Abgeschlossene
Kundenprojekte
3 Shopsysteme im
täglichen Einsatz
<5k → >100k € monatl. Onlineumsatz (Jacobi Decor)
10× Umsatz verzehnfacht (Freie Redner)
4 eigene Shop-Exits
5,0 ★ 11 Kundenbewertungen
Definition · E-Commerce-Glossar Was ist ein Onlineshop-Relaunch?

Ein Onlineshop-Relaunch ist der grundlegende Umbau eines bestehenden Shops: entweder mit neuem Design, neuer Struktur oder einem anderen Shopsystem. Im Unterschied zu laufender Optimierung wird dabei nicht einzelnes verbessert, sondern die Basis ausgetauscht. Genau deshalb ist ein Relaunch das riskanteste Vorhaben im E-Commerce: Er bringt für sich genommen keinen zusätzlichen Umsatz, kann aber bestehenden kosten.

Brauchst du wirklich
einen Relaunch?

In etwa der Hälfte der Fälle, in denen jemand mit einem Relaunch-Wunsch zu mir kommt, rate ich davon ab. Nicht aus Prinzip, sondern weil das genannte Problem sich im Bestand günstiger lösen lässt.

„Der Shop sieht alt aus" ist kein Relaunch-Grund, sondern ein Design-Thema. „Die Conversion-Rate ist schlecht" ist meist ein Checkout- oder Produktseiten-Thema und gehört in die Conversion-Optimierung. „Wir finden uns im Backend nicht zurecht" ist oft ein Schulungsthema.

Ein Relaunch ist gerechtfertigt, wenn das System selbst im Weg steht. Welches System wozu passt, steht im Shopsystem-Vergleich.

  • Dein System kann keine B2B-Preise oder Kundengruppen
  • Mehrsprachigkeit lässt sich nicht sauber abbilden
  • Keine belastbare Schnittstelle zur Warenwirtschaft
  • Sicherheitsupdates gibt es nicht mehr
  • Jede Änderung erfordert einen Entwickler
  • Die Ladezeit lässt sich technisch nicht mehr retten

Wie ein Relaunch abläuft,
ohne Umsatz zu kosten.

Alles beginnt mit einer Bestandsliste. Welche Seiten bringen heute Traffic und Umsatz? Ohne diese Liste lässt sich nach dem Livegang nichts nachvollziehen, und genau dann brauchst du sie.

Dann werden die Weiterleitungen geplant, und zwar bevor gebaut wird. Jede alte Adresse bekommt ein inhaltlich passendes neues Ziel. Das ist der Schritt, an dem die meisten Relaunches Geld verlieren.

Inhalte wandern vollständig mit. Kategorietexte, Produktbeschreibungen, Ratgeber. Wer beim Umzug ausmistet, verliert Rankings für Begriffe, die er nie auf dem Schirm hatte.

Vor dem Livegang wird geprüft: Crawl der neuen Struktur, alle Weiterleitungen, Testbestellung über jede Zahlart. Der Livegang selbst gehört außerhalb der Hauptsaison und nicht vor ein Wochenende. Danach zwei bis vier Wochen genau hinsehen.

  • Bestandsliste: was bringt heute Umsatz?
  • Weiterleitungen planen, bevor gebaut wird
  • Inhalte vollständig übernehmen
  • Im Testsystem prüfen, nicht live
  • Livegang außerhalb der Hauptsaison
  • Vier Wochen nachhalten
Der Fehler, den ich am häufigsten sehe

Alles gleichzeitig ändern

Design, Struktur und Shopsystem in einem Schritt zu wechseln fühlt sich effizient an. Es ist der sicherste Weg in eine Fehlersuche, die niemand mehr auflösen kann. Bricht der Umsatz ein, lässt sich nicht mehr sagen, ob die neue Navigation schuld war, das neue System oder eine fehlende Weiterleitung. Mein Rat: zuerst das System wechseln und die Optik weitgehend behalten. Das Redesign kommt danach. Zwei kleinere Schritte sind am Ende schneller als ein großer mit anschließender Ursachenforschung.

Danach Nach dem Relaunch beginnt die Arbeit

Ein Relaunch stellt bestenfalls den alten Zustand auf neuer Basis wieder her. Der zusätzliche Umsatz kommt erst durch das, was danach passiert: Conversion-Optimierung, Sichtbarkeit und E-Mail-Marketing. Wer das Budget vollständig in den Umbau steckt und nichts für die Zeit danach übrig hat, macht den Fehler zweimal.

Die Checkliste, an der
Relaunches scheitern

Weiterleitungen sind der Punkt, an dem beim Relaunch am meisten Geld verloren geht. Diese sieben Dinge gehören abgehakt, bevor die neue Seite live geht.

01

Vollständige URL-Liste ziehen

Aus Search Console, Analytics, Sitemap und einem Crawl des alten Shops. Nicht nur Produkt- und Kategorieseiten: auch Ratgeberinhalte, PDFs, alte Landingpages und Bilder mit eigener URL.

02

Jede URL einzeln zuordnen

Jede alte Adresse bekommt ein inhaltlich passendes neues Ziel. Eine pauschale Weiterleitung aller alten Seiten auf die Startseite wertet Google faktisch wie eine Fehlerseite. Der Ranking-Verlust ist derselbe.

03

301, nicht 302

Dauerhafte Weiterleitungen übertragen die Signale der alten Adresse. Temporäre tun das nicht. Ein vertauschter Statuscode kostet Rankings, ohne dass irgendwo eine Fehlermeldung auftaucht.

04

Weiterleitungsketten vermeiden

Alt → Zwischenschritt → Neu funktioniert, ist aber langsam und verliert Signale. Wenn schon frühere Relaunches Weiterleitungen hinterlassen haben, gehören die Ketten jetzt aufgelöst.

05

Parameter und Varianten mitdenken

Filter-URLs, Sortierparameter, Sprachvarianten, Druckansichten. Wer nur die saubere Hauptversion weiterleitet, erzeugt hunderte Fehlerseiten für Adressen, die Google seit Jahren kennt.

06

Vor dem Livegang testen

Weiterleitungen gehören im Testsystem geprüft, nicht danach im Livebetrieb. Ein Crawl über die alte URL-Liste zeigt in Minuten, was fehlt.

07

Nach dem Livegang beobachten

Search Console und Serverlogs in den ersten Tagen täglich prüfen. Fehlerseiten, die jetzt auftauchen, sind meist die URLs, an die vorher niemand gedacht hat.

Zeitplanung Was im Zeitplan immer unterschätzt wird

Die Entwicklung ist selten der Engpass. Was Relaunches verzögert, sind Produktdaten und Schnittstellen. Produktdaten müssen fast immer nachgearbeitet werden, weil das neue System andere Felder erwartet. Bei großen Sortimenten sind das Wochen, nicht Tage. Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Versand und Buchhaltung brauchen Abstimmung mit Dritten, die ihren eigenen Zeitplan haben. Plane für beides zusammen mindestens die Hälfte der Gesamtzeit ein, und lege den Livegang nicht vor die Hochsaison.

Erwartungsmanagement Was nach dem Livegang normal ist

Ein Einbruch von 10 bis 20 % bei Sichtbarkeit und Umsatz über zwei bis vier Wochen ist auch bei sauberer Arbeit üblich. Google muss die neue Struktur erst neu bewerten. Was danach nicht zurückkommt, ist ein echtes Problem und gehört untersucht. Wichtig ist, diese Erwartung vorher im Team zu setzen. Sonst wird in Woche zwei hektisch zurückgebaut, und dann verliert man wirklich.

Relaunch geplant? Oder lohnt sich das Geld woanders mehr?

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Häufige Fragen

Wann lohnt sich ein Onlineshop-Relaunch?

Ein Relaunch lohnt sich, wenn dein System dich bei konkreten Vorhaben blockiert: etwa fehlende B2B-Preise, kein Mehrsprachen-Setup oder keine saubere Schnittstelle zur Warenwirtschaft. Er lohnt sich nicht, weil der Shop „alt aussieht". Optik lässt sich fast immer im Bestand ändern, und zwar zu einem Bruchteil der Kosten.

Wie lange dauert ein Onlineshop-Relaunch?

Für einen mittelgroßen Shop solltest du drei bis sechs Monate einplanen, vom ersten Konzept bis zum stabilen Betrieb nach dem Umzug. Der Umzug selbst ist der kürzeste Teil. Die meiste Zeit gehen Produktdaten, Schnittstellen und Tests.

Verliere ich beim Relaunch meine Google-Rankings?

Nicht zwangsläufig, aber das Risiko ist real. Rankings gehen verloren, wenn URLs sich ändern und keine Weiterleitungen gesetzt werden, wenn Inhalte gekürzt werden oder wenn die neue Seite langsamer ist. Mit vollständigem Weiterleitungskonzept und unverändertem Inhaltsumfang bleiben die Rankings in der Regel stabil. Ein kurzer Einbruch über zwei bis vier Wochen ist trotzdem normal.

Was kostet die Begleitung eines Relaunches?

Ich begleite Relaunches projektbezogen für 950 € pro Tag oder im Rahmen einer laufenden Begleitung ab 900 € im Monat. Die Umsetzung selbst, also Design und Entwicklung, läuft über dein Team oder deine Agentur; ich sorge dafür, dass dabei kein Umsatz verloren geht.

Sollte ich Relaunch und Systemwechsel zusammen machen?

Wenn es sich vermeiden lässt: nein. Wer Design, Struktur und System gleichzeitig ändert, kann hinterher nicht mehr zuordnen, woher ein Umsatzeinbruch kommt. Besser ist, zuerst das System zu wechseln und die Optik weitgehend zu behalten, und das Redesign in einem zweiten Schritt zu machen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Relaunch?

Außerhalb deiner Hochsaison und nicht vor einem Wochenende. Für die meisten Shops heißt das: Frühjahr oder Frühsommer, an einem Dienstag oder Mittwoch. Wer im November umzieht, riskiert das wichtigste Quartal für einen Zeitgewinn von wenigen Monaten.

Kann ich den Relaunch schrittweise machen?

Oft ja, und meistens ist es die bessere Idee. Ein neues Template bei gleicher URL-Struktur ist ein überschaubarer Eingriff. Ein Systemwechsel bei gleichem Design ebenfalls. Erst die Kombination aus beidem macht Probleme unauflösbar.

Was passiert mit Kundenkonten und Bestellhistorie?

Beides lässt sich migrieren, Passwörter in der Regel nicht. Die sind verschlüsselt gespeichert und nicht übertragbar. Deine Kunden müssen also einmalig ein neues Passwort setzen. Das gehört vorher kommuniziert, sonst wirkt es wie ein Fehler und erzeugt Supportaufwand.

Brauche ich für einen Relaunch eine Agentur?

Für Design und Entwicklung meist ja, es sei denn, du hast das Team im Haus. Meine Rolle ist eine andere: Ich sorge dafür, dass beim Umbau kein Umsatz verloren geht: Weiterleitungskonzept, Inhaltsübernahme, Prüfung vor dem Livegang. Das läuft unabhängig davon, wer baut.

Wie viel kostet ein Onlineshop-Relaunch insgesamt?

Das hängt vollständig vom Umfang ab und reicht von wenigen tausend Euro für ein neues Template bis in den sechsstelligen Bereich bei einem Systemwechsel mit Schnittstellen. Belastbar wird die Zahl erst, wenn Sortimentsgröße, Anzahl der Schnittstellen und der Grad der Individualisierung feststehen.

Relaunch geplant?
Oder noch unsicher?

Erzähl mir, was dich an deinem aktuellen Shop stört. Wenn sich das ohne Relaunch lösen lässt, sage ich dir das.

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